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Mediengewalt – Handyvideos

 Sehr geehrte Eltern,

nicht erst die jüngsten Berichte in den Medien haben gezeigt, dass unsere Kinder mehr und mehr Einflüssen ausgesetzt sind, mit denen wir sie nicht alleine lassen sollten. So hat die zügellose Verbreitung von Gewalt und Pornografie im Internet inzwischen auch den Weg auf Schülerhandys und ähnliche Multimedia-Player gefunden.

 Vor allem in den bayerischen Hauptschulen gehören Medienerziehung und Gewaltprävention zu den Fächer übergreifenden Bildungs- und Erziehungszielen. Es geht nicht darum das Internet pauschal zu verteufeln, sondern die Schüler anzuleiten, dieses Medium sinnvoll zu nutzen. Medienerziehung und Gewaltprävention in der Schule kann aber nur ergänzend zur grundlegenden Erziehungsarbeit in den Familien geleistet werden.

 Wichtig ist eine umfassende Medienbildung in Elternhaus und Schule. Im Folgenden einige Tipps und Informationen für Sie: 

Internet  

  • Kinder und Jugendliche müssen lernen, dass Gewaltverherrlichung in unserer Kultur unerwünscht und für sie schädlich ist. Die Beschäftigung mit intensiven Gewaltdarstellungen muss unmissverständlich verboten werden. Die Einhaltung dieses Verbotes muss überwacht werden und bei Nichtbeachtung eindeutige Konsequenzen nach sich ziehen.
  • Eltern sollten ihre Kinder bei den Ausflügen ins Internet unbedingt begleiten, ihnen regelmäßig über die Schulter schauen und mit ihnen über ihre Aktivitäten sprechen. Sie sollten über die vielfältigen Gefahren Bescheid wissen.
  • Kinder und Jugendliche sollen Abbildungen, die sie verstören, nicht studieren, sondern sofort wegklicken. Falls das nicht möglich ist (Popup-Fenster), ist das Abschalten des PCs eine radikale aber wirksame Methode.
  • Auch bei der normalen Internetrecherche, selbst wenn Webfilter installiert sind, können Schüler auf gefährliche Seiten stoßen. Sie dürfen dann keine Angst vor möglichen Strafen haben, sondern sollen Eltern oder Lehrer unverzüglich informieren.
  • Vertrauen ist gut, Kontrolle manchmal notwendig: Überprüfen Sie im Internetbrowser die temporären Internetdateien nach entsprechenden Begriffen.  

Handy  

  • Es gibt keinen Grund für die Benutzung eines Handys in der Schule! Wichtige Anrufe können nach wie vor von der Schule aus getätigt werden!
  • Machen Sie sich vertraut mit der Technik und dem Material auf den Geräten Ihrer Kinder. Sie sind als Erziehungsberechtigte dafür verantwortlich!
  • Mit fast jedem neueren Handy kann fotografiert oder auch gefilmt werden. Klären Sie Ihre Kinder über das Recht am eigenen Bild auf!
  • Das Verschicken von Fotos und Videos von Handy zu Handy ist teuer.
  • 50 Prozent der 11 - 12-Jährigen telefonieren nach Schätzungen mit dem eigenen Handy, und das ohne die Kosten ausreichend beurteilen zu können. 

Nach Medienzentrale (mib) am Staatlichen Schulamt

 

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